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Aktuelles aus der Fairtrade-Stadt Rheinbach!!!

Dritte Kleidertausch-Börse in Rheinbach veranstaltet von der Fairtrade-Steuerungsgruppe Rheinbach

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?

Warum kleiden wir uns immer wieder neu ein?

Wir alle kennen das: der Kleiderschrank ist voll, aber zum Teil eben auch mit Dingen, die entweder zu groß oder zu klein sind, oder uns vielleicht nicht mehr gefallen.

Helfen da nicht ein paar neue Kleidungsstücke, ein unbekannter Schal, eine wunderbare Kette?

Um den Geldbeutel zu schonen, lädt die Fairtrade-Steuerungsgruppe Rheinbach zum Kleidertausch ein. Beim Tauschen umgehen wir die schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie wie z. B. in Bangladesch oder Vietnam. Damit setzen wir auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit!

Der Kleidertausch ist keine Altkleidersammlung –  es geht um den Spaß und um die Freude an schönen gebrauchten Sachen. Nehmen Sie teil und bringen Sie gut erhaltene, gewaschene Kleidungstücke, auch Schuhe, Taschen, Schals, Tücher und Modeschmuck mit. Jedoch bitte keine Unterwäsche, Nachtwäsche oder Bademode. Jede und jeder kann sich dann aus den vorhandenen Kleidungsstücken etwas Schönes aussuchen. Es wird getauscht!

Die übriggebliebene Bekleidung wird später den Kleiderstuben zur Verfügung gestellt.

Bei Kaffee und Kuchen ist auch Zeit für nette, informative Gespräche.

Achtung geänderter Termin! Sonntag,

24. September von 14 bis 17 Uhr, Mariensaal in St. Josef-Gymnasium, Am Stadtpark 31

Fairtrade-Steuerungsgruppe Rheinbach

 

Fachtagung Fairtrade-Towns – Bericht aus der Steuerungsgruppe Rheinbach

Im Rahmen der Fachtagung Fairtrade-Towns anlässlich der Messe Fair Friends in Dortmund am 2. September 2016 trafen rund 100 Teilnehmer/innen aus nordrhein-westfälischen Fairtrade-Towns zusammen, um sich zu Themen wie Faire Beschaffung, Fairer Handel und zu den nachhaltigen Entwicklungszielen auszutauschen. Netzwerkarbeit und die Verankerung des Fairen Handels auf kommunaler Ebene und der Ideenaustausch standen im Vordergrund. Das Publikum aus den Bereichen Handel, Politik, Kommunalverwaltung sowie Zivilgesellschaft zeigte, wie erfolgreich die Vernetzung der Akteure des Fairen Handels funktioniert. Anlässlich der Fachtagung gab der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau einen Überblick über die zahlreichen fairen Aktivitäten in Dortmund und der Region Faire Metropole Ruhr. Dortmund geht seit vielen Jahren mit gutem Beispiel voran und setzt zahlreiche Projekte zur fairen öffentlichen Beschaffung um.

Alle, die sich engagieren, sind für den Fairen Handel eine wichtige Basis: So gibt es bundesweit 427 Fairtrade-Towns, davon befinden sich allein 107 in Nordrhein-Westfalen und unsere Stadt Rheinbach, ebenfalls Fairtrade Town seit Mai 2014, war vertreten durch ein Mitglied der Steuerungsgruppe. Frau Pia Grünberg beantwortete zusammen mit dem Oberbürgermeister der Fairtradestadt Dortmund und dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dieter Overath von TransFair e.V. viele Fragen zum Engagement in der Kommune und wie mit den verschiedensten Aktionen „Fair“-Bindung hergestellt werden kann. Die wichtige Arbeit der Steuerungsgruppen wurde immer wieder hervorgehoben. Während der Podiumsdiskussion zum Thema „Fairer Handel in Kommunen – Chancen, Herausforderungen und Visionen“ stellte Uli Held von der SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) die Angebote der Servicestelle zur Förderung des Fairen Handels in Kommunen und weiteren entwicklungspolitischen Engagements vor.

Im Anschluss an die Diskussion vor Publikum wurden vier Workshops angeboten. Hier konnten viele neue Ideen vertieft diskutiert und Erfahrungen der Akteure aus der Praxis weitergegeben werden. So ging es im SKEW-Workshop „Ausbau und Verankerung der Fairen Beschaffung in der Kommune“ darum, welche ersten Schritte Kommunen hin zur Fairen Beschaffung unternehmen können und welche Hilfsmittel es dafür gibt. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Kompass Nachhaltigkeit, der zur Unterstützung der Kommunen gemeinsam von der SKEW und der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) angeboten wird. Frau Grünberg, die an diesen Workshop teilnahm, äußerte sich sehr zufrieden: „Der Ideenaustausch war eine echte Bereicherung und die Gespräche untereinander mit den vielen anderen Engagierten zeigte, wie der Faire Handel noch stärker auf die kommunale Agenda einwirken kann und welche Themen in Zukunft umgesetzt werden können“.

Fairtrade-Steuerungsgruppe Rheinbach