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Twittergewitter am Tag des Notrufs

Auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rheinbach beteiligt sich beim bundesweiten Twittergewitter am 11.2., dem Tag des Notrufs. Ab 8 Uhr morgens werden die Kameradinnen und Kameraden zwölf Stunden lang über den Alltag einer Freiwilligen Feuerwehr berichten.

Der 11.2. ist der europäische „Tag des Notrufs“. Dieser wurde 2009 durch das Europäische Parlament, den Rat der Europäischen Union und die EU-Kommision ins Leben gerufen, um über die europaweit gültige Notrufnummer 112 zu informieren und diese bekannter zu machen. Diesen Tag nutzen dieses Jahr zum zweiten Mal Berufsfeuerwehren in Deutschland, um beim „Twittergewitter“ über ihren Alltag, Ausbildung und Einsätze auf Twitter zu informieren. Aber nicht nur die deutschen Berufsfeuerwehren, auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rheinbach wird am Dienstag, dem 11.2., von 8 bis 20 Uhr unter den Hashtags #112live und #Rheinbach112 twittern.

In Rheinbach gibt es eine rein freiwillige Feuerwehr, die neun Gerätehäuser sind also nicht 24/7 besetzt, sondern die Feuerwehrangehörigen kommen erst im Falle eines Einsatzes durch Funkmeldeempfänger und Sirenen alarmiert dorthin und rücken aus. Mehrere Einsätze an einem Tag gehören für die Rheinbacher Ehrenamtlichen eher zur Ausnahme. Dennoch gibt es
vieles, worüber die Feuerwehr Rheinbach in den zwölf Stunden des Twittergewitters berichten kann. So wird erzählt werden, was die Feuerwehrangehörigen an einem normalen Tag machen: sie gehen ihrer Arbeit nach, lernen für die Uni oder machen Sport. Für manche Einheiten ist abends Übungsdienst, vielleicht wird die Feuerwehr auch zu einem Einsatz alarmiert. Letzteres ist natürlich nicht planbar, aber die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach möchte zeigen, was sich hinter dem ehrenamtlichen Hobby ihrer Mitglieder verbirgt.

„Wir sind keine Superhelden mit Superkräften, sondern ganz normale Menschen.“, erklärt Katarina Knoch, Pressesprecherin der Feuerwehr Rheinbach: „Genau das wollen wir beim Twittergewitter zeigen. Jeder kann bei uns mitmachen! Man braucht keine speziellen Vorkenntnisse, einfach nur Spaß an Teamwork und ein bisschen Zeit reichen aus.“

Und wie kann man das Twittergewitter verfolgen? Natürlich in erster Linie auf Twitter unter https://twitter.com/FF_Rheinbach, aber auch direkt auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rheinbach. Hier finden sich unter www.feuerwehr-rheinbach.de direkt auf der Startseite die Tweets. Weitere Informationen wird es aber auch auf den Facebook- und Instagram-Accounts der Feuerwehr Rheinbach geben. „Wir hoffen, dass sich der eine oder die andere angesprochen fühlt und mitmachen möchte und vielleicht beim nächsten Übungsdienst einfach mal vorbeikommt.“, so Knoch.