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Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Rheinbach am 27. Januar 2020

Im Rahmen seiner Amtszeit hat der vormalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar, das Tagesdatum, an dem im Jahr 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde, zum jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus bestimmt.
In diesem Jahr wird die Stadt Rheinbach gemeinsam mit Oliver Krauß MdL diese wichtige Initiative wiederum aufnehmen mit einer überparteilichen Gedenkstunde am Montag, 27. Januar 2020, um 12.00 Uhr im Foyer des Rheinbacher Rathauses, Schweigelstraße 23.

Der Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Stefan Raetz, und Oliver Krauß werden im Rahmen der Gedenkstunde einen Blumenschmuck niederlegen und Worte des Erinnerns sprechen. Bewusst gemacht werden soll das unbeschreiblich große Leid der Mitmenschen, die Opfer wurden von Wahn und Vernichtungsenergie der NS-Diktatur, ihrer Täter und Mittäter. Der Terror und die Entmenschlichung der NS-Diktatur sollen sichtbar werden, die Schicksale der und des Einzelnen – vor allem aus der jüdischen Gemeinde – sollen in Erinnerung gerufen werden. Es wird einen musikalischen Rahmen geben.

Über die Schulen soll die jüngere Generation, die ein Wissen aus Zeitzeugenkenntnis kaum noch erreicht, in die Mitte der Gedenkveranstaltung einbezogen werden. Weitere Gesten des Gedenkens und des Respekts gegenüber den Opfern sind selbstverständlich möglich. 

Im Sinne Roman Herzogs soll der 27. Januar ausdrücklich ein DenkTag sein, der in bewusster Abgrenzung von anderen Memorials intensiv zum Gedenken und zum Nachdenken anregen soll. Eingedenk der historischen Singularität jenes Grauens, das sich mit der NS-Diktatur in Deutschland verbunden hat, soll der Gedenktag Anlass zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte bieten. Damit sollen auch für alle Zukunft Voraussetzungen geschaffen werden, extremistischen Tendenzen erfolgreich zu wehren.
 

Ablauf der Gedenkveranstaltung