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Rhein-Sieg-Kreis erneut „jeck“ aufs STADTRADELN

Rhein-Sieg-Kreis (db) – In allen Disziplinen hat die Aktion STADTRADELN im Rhein-Sieg-Kreis die Vorjahreswerte übertroffen. Und auch diese waren schon mehr als ordentlich. Aus 18 (2018: 17) Kommunen haben in diesem Jahr 158 (2018: 108) Teams mit insgesamt 2.607 (2018: 1.799) Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgemacht.

Dabei haben sie insgesamt eine Entfernung zurückgelegt, die einer Fahrt zum Mond gleicht: 409.394 Kilometer, nach 294.599 Kilometern im Vorjahr.

"Sie haben durch Ihre Teilnahme beim STADTRADELN nicht nur Ihrer Gesundheit Gutes getan, sondern durch den Verzicht aufs Auto zusammen rund 58 Tonnen CO2 eingespart", sagte Landrat Sebastian Schuster bei der Preisverleihung. "Das ist ein vorbildlicher Einsatz für den Klimaschutz und ich freue mich über die rege Teilnahme aus den unterschiedlichsten Teilen unseres Kreises."

Damit fiel die CO2–Bilanz in diesem Jahr noch besser aus als 2018: im Vorjahr lag der Wert bei 42 Tonnen eingespartem CO2. Im bundesweiten Ranking liegt der Rhein-Sieg-Kreis unter insgesamt 1.127 teilnehmenden Kommunen auf Platz 50.

Bei den Teams hatten das "Ultrateam Much" mit 1.750 geradelten Kilometern pro Person und "Cito Vital Hennef" mit insgesamt 19.628 zurückgelegten Kilometern die Nase vorn. Ausgezeichnet wurden die besten 10 Teams sowie die besten 10 Einzelteilnehmerinnen und –teilnehmer. Auch die aktivsten Radlerinnen und Radler der Kreisverwaltung wurden prämiert.

Landrat Sebastian Schuster gratulierte den aktivsten Teilnehmerinnen beziehungsweise Teilnehmern und überreichte zusammen mit der Urkunde auch Tickets für die Rheinfähre und Fahrradtickets für Busse und Bahnen in NRW. Für 2020 ist bereits eine Fortsetzung geplant.

Die Aktion des Klima-Bündnisses fand vom 25. Mai 2019 bis zum 14. Juni 2019 zeitgleich in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis statt. Zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligten sich zum Auftakt an der vom ADFC Bonn/Rhein-Sieg organisierten Sternfahrt zum Bonner Marktplatz. STADTRADELN stellt den Spaß am Radfahren in den Vordergrund, möchte aber auch auf die Belange der Radlerinnen und Radler aufmerksam machen.