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Rückblick auf die Veranstaltung „Die Rheinische Apfelroute – Eine Chance für Landwirtschaft und Tourismus“

Unter dem Motto „Eine Chance für Landwirtschaft und Tourismus“ präsentierte der Rhein-Voreifel Touristik e.V. (RVT) das Projekt „Die Rheinische Apfelroute“ am vergangenen Donnerstag, 9. November vor den Landwirten aus der Region.

„Die Herkunft von Lebensmitteln ist neben Qualität, Frische und dem Gesundheitsaspekt für die
Menschen heute besonders wichtig. Mit der ‚Rheinischen Apfelroute‘ wollen wir unser Profil im
linksrheinischen Tourismus schärfen und uns gleichzeitig als Region positionieren, in der Landschaft
und die darin produzierten landwirtschaftlichen Erzeugnisse eine Einheit bilden. Darum ist es unser
Ziel, die Kooperation und das Netzwerk zwischen Landwirtschaft, Handel, Gastronomie und
Tourismus weiter zu intensivieren", betonte RVT-Vorsitzender Dr. Rolf Schumacher zur Begrüßung.

Anschließend diskutierten die Teilnehmer über die Möglichkeiten und Chancen der Themenradroute
für die Region und die landwirtschaftlichen Akteure der sechs linksrheinischen Kommunen Alfter,
Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg. So sollen Gäste in die Region gebracht,
die Erzeugnisse und ihre Produktion – insbesondere der Obst- und Gemüseanbau – bekannt
gemacht und damit die regionale Wertschöpfung gesichert werden. Der RVT betonte zudem, dass
der Fahrradtourismus für ihn seit langem ein wichtiges Themenfeld ist, in dem er neue Akzente
setzen und Entwicklungen weiter vorantreiben will.

Auch mögliche Problemfelder wie die gemeinsame Wegenutzung oder der Diebstahl von Obst und
Gemüse auf den Plantagen wurden direkt angesprochen und bereits erste Lösungsansätze zur
Konfliktvermeidung aufgezeigt. Dieter Linden von der Kreisfachgruppe Fachgruppe Obstbau Bonn
Rhein-Sieg sagte hierbei die Unterstützung der Interessensvertretung über Erfahrungsaustausch und
mit Informationsmaterialien zu. Konrad Schwarz, vom Erdbeerhof Schwarz aus Bornheim, fasste die
positiven Wortmeldungen zusammen: „Die Landwirtschaft muss sich im Allgemeinen stärker öffnen
und auf ihre Kunden zugehen“. Auch über einen anderen Punkt bestand große Einigkeit: Die
Landschaft und ihr Erleben soll auch zukünftig erhalten werden. Dafür gilt es, die Zusammenarbeit
weiterzuführen und das Netzwerk für die „Rheinische Apfelroute“ kontinuierlich zu intensivieren.