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Mit der ersten eigenen Wohnung Geld sparen

Folgende Tipps verhindern, dass die Energiekosten der ersten eigenen Wohnung die Urlaubskasse auffressen. Der Energiebedarf und die damit einhergehenden Kosten hängen stark davon ab, in welcher Wohnung man lebt. Somit ist es klug, schon vor dem Einzug einige Dinge zu beachten und wesentliche Kennzahlen von Wohnungen und Haushaltsgeräten zu vergleichen.

Die richtige Wohnung auswählen

  • Elektroheizungen verursachen deutlich höhere Heizkosten als Heizungen, die mit Erdgas oder Heizöl betrieben werden. Die Kosten tauchen nicht in der Nebenkostenabrechnung auf, sondern sind Teil der Stromabrechnung.
  • Auch die Warmwasserbereitung mit Strom kann teuer werden. Veraltete Durchlauferhitzer oder große Wasserboiler treiben die Energiekosten besonders in die Höhe.
  • Schließen die Fenster nicht dicht, wird das Heizen teuer und Zugluft macht das Wohnen ungemütlich.
  • Undichte und ungedämmte Rollladenkästen können Zugluft und Wärmeverlust verursachen.
  • Schlecht gedämmte Wohnungen heizen sich im Sommer stark auf. Innen angebrachte Rollos oder Jalousien reichen für den Hitzeschutz meist nicht aus. Eine Klimaanlage, die für Erfrischung sorgen soll, benötigt jedoch sehr viel Strom.
  • Ist in Wohnungen kein Trockenraum vorhanden, wird oft auf einen Wäschetrockner zurückgegriffen. Doch sein Stromverbrauch kann hoch ausfallen.

Auf Nummer sicher gehen:

  • Es lohnt sich, beim Vermieter nach dem Energieausweis des Hauses zu fragen und ihn um eine Kopie zu bitten. Die Energie-Experten der Verbraucherzentrale schätzen in der Energieberatung die energetische Qualität der Wohnung ein.
  • Hilfreiche Informationen hat möglicherweise auch der Vormieter: Hat er Mängel bei der Beheizung, oder Zugluft bemerkt? Wie hoch waren die Raumtemperaturen im Sommer?
  • Ein Blick auf die Heizkostenabrechnung des Vormieters gibt Aufschluss über die Gesamtkosten im Verhältnis zur Wohnfläche. Diese Angaben erlauben dem Energieberater eine erste Einschätzung der Wohnung abzugeben.
  • Werden Haushaltsgeräte neu angeschafft, sollte die höchste Effizienzklasse gewählt werden. Diese findet sich auf dem Energielabel ganz oben in grün. Bei Kühlschränken und Waschmaschinen ist es das A+++, TV-Geräte können maximal A+ erreichen.

Nützliche Informationen zum Energiesparen in den eigenen vier Wänden sowie Antworten auf alle weiteren Themen des privaten Energieverbrauchs gibt Dipl.-Ing. Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW am

Donnerstag, den 22. November 2018
von 14:00 Uhr bis 17:45 Uhr
in Raum 25 im Rathaus der Gemeinde Alfter.

Die Energieberatung steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus den Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg offen. Eine Anmeldung zur Energieberatung ist erforderlich. Ansprechpartner ist der interkommunale Klimaschutzmanager Tobias Gethke unter Telefon: 02222/945-285 oder tobias.gethke@stadt-bornheim.de. Eine Beratung dauert 45 Minuten und kostet dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nur 7,50 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.