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Mit fairem Handel den Klimaschutz unterstützen

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die 1,5 Millionen Fairtrade-Kleinbauern, die ihn nicht verursacht haben, aber besonders unter dessen Folgen leiden. Durch Hitze, Dürre und Wetterextreme werden in Zukunft große Flächen im globalen Süden für den Anbau von Nutzpflanzen wie Kaffee, Kakao und Bananen nicht mehr geeignet sein. Zusätzlich nehmen Pilz- und Schädlingsbefall zu.

Um die Bauern vor Ernterückgängen und -ausfällen zu schützen, setzt die Fairtrade-Organisation auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei der Produktion und unterstützt die Produzentenorganisationen bei der Anpassung an die neuen Klimabedingungen. Bei der Umstellung z.B. auf pilzresistente Kaffeepflanzen, die erst nach 3-5 Jahren wieder Früchte tragen, werden die Bauern finanziell unterstützt. Sie werden nicht nur zu Umweltschutz- und Energiesparthemen geschult, sondern auch verpflichtet, von Fairtrade dahingehend festgelegte Standards einzuhalten. Auf politischer Ebene setzt sich die Organisation z.B. bei der UN-Klimakonferenz für die Interessen ihrer Partner ein.

Um nachhaltig einzukaufen, sollten Sie ökologisch und regional angebaute Produkte der Saison sowie Fairtrade-Produkte bevorzugen. Meist ist dies etwas teurer – Grund genug, diese Lebensmittel nicht zu verschwenden.

Sind Ihnen Ihre Bananen etwas zu reif geworden, können Sie damit z.B. ein leckeres Bananenbrot backen: dazu 4 Eier und 160 ml Öl schaumig schlagen. 200 g Mehl mit 2 TL Backpulver und 1 Prise Salz unterrühren (nach Belieben auch Gewürze: Zimt, Muskat, Nelken, Zitronenabrieb…). 4 zerdrückte Bananen, 120 g gehackte Walnüsse und 100 g gehackte faire Schokolade unterheben und bei 150 Grad Umluft in einer gut gefetteten Kastenform ca. 65 Minuten backen. Guten Appetit!