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Fairschenken......macht doppelt Freude! Und: Fair schlemmen zum Weihnachtsfest ebenfalls!

Fairtradestadt Rheinbach

Ob zum Geburtstag, zum Muttertag oder zum Weihnachtsfest: Viele Produkte aus Fairem Handel eignen sich hervorragend als Geschenk. Es gibt Schokolade, Kaffee und Tee, Blumen und Obst, Nüsse und Trockenfrüchte, Kosmetik, Sportbälle, Textilien und Schuhe aus Fairtrade-Baumwolle. Auch die Zutaten zu einem Weihnachtsmenü, z.B. für den Nachtisch „Heiße Napfküchlein“, können aus fairem Handel sein. Ideen und Vorschläge für ein faires Weihnachtsfest bietet die Seite http://www.fairtrade-deutschland.de oder Sie suchen unter Fair-schenken.

Auch die Zutaten zu einem Weihnachtsmenü, z.B. für den Nachtisch „Heiße Napfküchlein“, können aus fairem Handel sein. Ideen und Vorschläge für ein faires Weihnachtsfest bietet die Seite http://www.fairtrade-deutschland.de oder Sie suchen unter Fair-schenken.

Hazir ShahViele Menschen ziehen bei Fairtrade an einem Strang. Sie arbeiten als Produzenten oder sind Käufer.

Der 70-jährige Hazir Shah besitzt im nordpakistanischen Yazin-Tal ein Landstück, das er gemeinsam mit seiner Familie bewirtschaftet, ein schwieriges Unterfangen durch die extremen Temperaturschwankungen, Überschwemmungen und schlechte Straßen.

Mit Fairtrade geht’s besser: die Nüsse und getrockneten Früchte werden durch das Fairtrade-zertifizierte Unternehmen Mountain Fruits Ltd. verarbeitet, verpackt und exportiert. Das Unternehmen bietet auch Weiterbildungen zu effektiveren Anbaumethoden und biologischer Landwirtschaft an. Zudem lernen die Bauern, wie die geernteten Früchte richtig getrocknet und Nüsse bereits vor Ort verarbeitet werden können. Darüber hinaus bietet das Unternehmen den Bauern Zugang zu internationalen Märkten – und das mit großem Erfolg.

Hazir ist stolz darauf, dass durch den Fairen Handel in seiner Region bereits so vieles erreicht werden konnte: „Fairtrade hat nicht nur den zertifizierten Kleinbauern, sondern auch vielen Dörfern großen Nutzen gebracht. Dank Fairtrade erhalten wir gerechte Preise für unsere Walnüsse, Mandeln und Früchte, so dass wir nun von unseren landwirtschaftlichen Erträgen leben können. Außerdem erhalten wir das Geld für unsere Waren nun pünktlich und in bar. Früher gaben uns die Händler für unsere Nüsse und Früchte oft kein Bargeld, sondern bestanden auf Tauschhandel. So hatten wir häufig kein Geld, um einen Arzt aufzusuchen, Medikamente zu kaufen oder das Schulgeld für unsere Kinder zu bezahlen.“

Auch für seine erwachsenen Töchter sieht Hazir Zukunftsperspektiven: „Fairtrade schafft eine Einkommensquelle für Frauen! Früher gab es in der Region keine guten Arbeitsstellen für Frauen. Über 100 Frauen haben bei Mountain Fruits nun saisonal die Möglichkeit, in der Klassifizierung und Sortierung von Nüssen und anderen Früchten zu arbeiten. So haben sie nun die Chance, etwas zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Dank Fairtrade ist das Bewusstsein der Bauern für die Qualität ihrer Waren gestiegen. Das hat auch die Einigkeit und das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Bauern gestärkt.“